CLIP>CaLL - der Handy-Clip-Wettbewerb

Wir suchten den besten Handy-Clip zum Thema «Kinder- und Jugendnotruf».

Hast du Fragen?

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CLIP>CaLL ist ein Handy-Clip-Wettbewerb für Jugendliche von 12-18 Jahren.

Nutze dein Handy als Filmkamera und lebe deine Kreativität aus!
Dreh einen Handy-Clip zum Thema «sich Hilfe holen». Der Kinder- und Jugendnotruf soll in irgendeiner Form darin vorkommen.

Vielleicht erzählt dein Clip davon, in welchen Situationen sich Jugendliche an den Kinder- und Jugendnotruf wenden können.
Oder er handelt vom Mut, den es braucht, sich in einer schwierigen Situation Hilfe zu holen.
Oder davon, dass das ganz normal ist, weil jeder mal auf Hilfe angewiesen sein kann …

Um beim Wettbewerb mitzumachen musst du kein neuer Steven Spielberg sein. Perfekter Sound und gestochen scharfes Bild sind eher Nebensache, gefragt sind vielmehr originelle Ideen und neue Blickwinkel!
Vielleicht trittst du selber als Schauspieler/-in auf oder dir schwebt vor, einen coolen Comic zu drehen … Wir lassen uns gerne überraschen!


Ach so, ja! Wissenswertes über den Kinder- und Jugendnotruf findest du hier . Oder vielleicht inspirieren dich unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen?


{slider=Die Clips}

Einzel /Gruppenwertung

«Suizid» von Marius B., Marisu D., Joel B.




Klassennwertung

«Jana & Marc» - eine «gewalt»i-ige Geschichte
von der Halbklasse «the Gang», Sprachheilschule St.Gallen

 

«Anna & Kay» - eine «gewalt»i-ige Geschichte 
von der Halbklasse «out wer haut», Sprachheilschule St.Gallen
 

«No Angels» von der Klasse 3K, Realschule Engelwies



{slider=Tipps & Tricks}

Was muss ich alles beachten beim Dreh eines Handyclips?
Die wichtigsten Tipps & Tricks findest du hier!
Achte darauf, dass du alles in deinem Video selbst kreierst - vom ersten Bild bis zum Audioteil! Wenn du zum Beispiel ohne Genehmigung einen Musiktrack einer Tonaufnahme verwendest, die einem Plattenlabel gehört, verstösst dein Video möglicherweise gegen das Urheberrecht.
Tipps & Tricks

1.    Was für eine Geschichte soll dein Film haben?
Dein Film soll spannend und dynamisch sein? Überlege dir bevor die Kamera in die Hand nimmst eine «Story» für deinen Clip, bevor du mit dem Filmen loslegst. Welche Personen und Objekte in welcher Szene was machen oder wie inszeniert werden sollen. Skizziere die Schlüsselszenen deines Clips - erstelle ein Storyboard.
Warum ein Storyboard?

2.    Wie erzähl ich meine Geschichte in einem Film?
Ein Film baut sich aus einzelnen Szenen auf. In einer Szene wird durch verschiedene Einstellungen eine Handlung erzählt. Die Szenen bauen sich also aus Einstellungen (eng. Shots) auf.
Was sind Einstellungen?

Wann wähle ich welche Einstellung?

Es hilft sich die Frage zu stellen:
Was soll das Bild an Informationen vermitteln?
Wenn die Umgebung auch wichtig ist für meine erzählte Geschichte, wähle ich eine offene Einstellungsgrösse (z.B, Halbtotale oder Totale). Eine engere Einstellung wähle ich, wenn der Hintergrund nicht vom Objekt ablenken soll. Ich möchte den Blick auf etwas richten.

Durch den Wechsel von unterschiedlichen Einstellungsgrössen gewinnt der Film an Dynamik und wird interessant.

3.    Bitte nicht wackeln, oder doch?
Wir erleben Filme, wie durch ein Fenster oder wir können sie auch mit einem Bilderrahmen vergleichen. Der Bilderrahmen (oder das Fenster) ist die Begrenzung des Motivs (die Einstellung).
Wird die Kamera in der Hand gehalten spricht man von der «Handkamera».
Ein Merkmal der «Handkamera» ist das verwackelte Bild.
Für den Zuschauer ist eine stehende Kamera angenehmer. Daher sollte man immer wieder Szenen mit deutlichen und ruhigen Aufnahmen einbauen.
Lehne dich irgendwo an oder stütze dich auf während du filmst.
Ein Geheimtipp: Halte einfach mal die Luft an bei einer Aufnahme.

4.    Sichte dein Material & zwar alles!
Ein fertiger Film setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen (Verschiedenen Szenen, Grafiken, Fotos, Titel, Musik, Geräusche etc.). Bevor man mit dem Schnitt anfängt, sollte man sein Material gründlich kennen lernen. Auch wenn du alle Aufnahmen selbst gedreht hast, schau dir alles nochmals genau an.

Fehlerhafte Aufnahmen kannst du direkt entfernen wie missglückte Schwenks oder versehentlich gefilmter Boden kannst du direkt entfernen.

5.    «Kill your darlings first»
Bedeutet soviel wie: Wirf die besten Einstellungen gleich auf den Müll!

Frage dich bei jeder Einstellung: Hilft diese eine Einstellung die Geschichte zu erzählen oder eine bestimmte Emotion zu erzeugen? Nein? Dann raus damit!

Es gibt einen Grund , warum Regisseure ihre eigenen Filme in der Regel nicht selbst schneiden. Für jemanden der beim Dreh dabei war und weiss, wie viel Zeit und Nerven gerade diese eine, wunderbare Einstellung gekostet hat, wird sich nur schwer von der Aufnahme trennen können. Also schneidet ein Cutter den Film, denn ihm ist es egal, ob der Schauspieler überredet werden musste oder wie teuer eine Explosion war. Er beschränkt sich auf das Wesentliche.


6.    Noch kein Schnittprogramm?
Entscheide dich für ein Schnittprogramm.
Apps

Computerprogramme

7.    Schnitt für Schnitt
Für das perfekte Zusammenspiel ist der passende Zeitpunkt für den Ausstieg aus einer Einstellung und der Einstieg in eine neue Einstellung entscheidend.

Habe immer die Perspektive des Zuschauers im Blick. Er sieht, im Gegenzug zu dir, den Film das erste Mal.

Lege zuerst die Grundstruktur der Geschichte fest. Ordne die einzelnen Aufnahmen in der Timeline und schneide sie dir zurecht.
Dann positionierst du sie richtig und bestimmst die Übergänge von Aufnahme zu Aufnahme.

8.    Effekte - Gibt deinem Film das gewisse Extra!
Ist der Film fertig geschnitten, kannst du ihm mit einem Effekt oder Farbkorrektur noch das gewisse etwas verleihen.


9.    Was wäre ein Film ohne Ton?
Die Musik dient im Film immer der Dramaturgie. Mit Hilfe der Musik kann man eine bestimmte Stimmung verstärken oder sie sogar erst hervorrufen.

50% eines gelungenen Films bestehen aus tollen Aufnahmen, die anderen 50% aus gutem Ton.
Oft wird dieses wichtige Gestaltungsmittel stiefmütterlich behandelt. Schenke auch dem Ton deine volle Aufmerksamkeit!

Achte darauf, dass du alles in deinem Video selbst kreierst - auch den Audioteil.
Wenn du zum Beispiel ohne Genehmigung einen Musiktrack einer Tonaufnahme verwendest, die einem Plattenlabel gehört, verstösst dein Video möglicherweise gegen das Urheberrecht und könnte bei CLIP>CaLL nicht zum Wettbewerb zugelassen werden und wird vielleicht entfernt.

Auf den folgenden Websites kannst du auch kostenlos und legal Musik und Soundeffekts herunterladen. Oder du komponierst deine Musik einfach selbst.

Hier gibt's Software zur Soundbearbeitung

10.    Die Macht der Geräusche
Unsere Welt besteht nicht nur aus Bildern. Schliessen wir unsere Augen, sind unsere Ohren immer «eingeschaltet». Mit zusätzlichen Geräuschen verstärkst du das Filmerlebnis deutlich.

Was für Töne gibt es überhaupt?
Du kannst mit Geräuschen (z.B. Türe, die zuschlägt) am Drehort arbeiten oder mit O-Ton (Originalton der Darsteller) arbeiten. Eine andere Möglichkeit sind Geräusche oder Musik, die nach dem Dreh in der Postproduction (Bearbeitung des Films) hinzugefügt werden.

Geräusche können Bilder ersetzen
Bei einer Szene im Wohnzimmer, hört man im Hintergrund Strassenlärm. Im Kopf des Zuschauers entsteht das Bild «Stadt», ohne dass diese gezeigt wird.
Hört der Zuschauer Kühe und einen Kirchturm, spielt die Szene offenbar auf dem Land.

Geräusche können Einstellungen ersetzen
Ein Fahradfahrer fährt aus dem Bild. Man sieht die leere Strasse und dann hört man quietschende Reifen und Schreie. Das Unfallgeschehen selbst wurde nicht gezeigt, sondern als «Hörbild» vermittelt.
Dies spart nicht nur Zeit, sondern regt auch die Fantasie des Zuschauers an.

Der Kommentar
Arbeitet man mit einer Stimme, die den Film kommentiert, sollte sie Zusatzinformationen liefern und nicht einfnach das erzählen, was man sowieso schon im Bild sieht.

11.    In welchem Format soll ich meinen Film abspeichern?
Zufrieden? Dein Film ist fertig. Dann spiel ihn aus dem Schnittprogramm heraus. Wichtig ist , dass du deinen Film «youtube-tauglich» herausspielst.
Vergewissere dich, dass du eines der folgenden Formate verwendest: MOV, MPEG4, AVI, WMV, MPEGPS, FLV, 3GPP, WebM

12.    Speichern, speichern &nochmals speichern!
Speichere dein Filmprojekt häufig ab, damit dir keine Version verloren geht.

 

Wir bedanken uns bei  «Mein perfekter Tag» und bei «Ohrenblick»  für die Zurverfügungstellung der Links.

 

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