Portrait Kinderschutzzentrum

Im Kinderschutzzentrum finden Kinder und Jugendliche rund um die Uhr Beratung, Schutz und Unterkunft bei vermuteter oder drohender Gewalt.
Alle Personen, die bei Kindern und Jugendlichen Gewalt vermuten oder Kenntnis davon haben, können sich an das Kinderschutzzentrum wenden.

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Wir haben die Vision einer Welt, in der sich Kinder und Jugendliche vor Gewalt geschützt entwickeln können. Gewaltbetroffene Kinder und Jugendliche begleiten wir in den für sie optimalen Zustand von Lebensqualität.

Unsere Vision - Unser Leitbild

{slider=Struktur/Organigramm}

Co-Geschäftsführung a.i. Roger Scherrer und André Baeriswyl-Gruber

Leitung Beratungsstelle In Via
André Baeriswyl-Gruber
Telefon 071 243 78 01 / andre.baeriswyl@kszsg.ch

Leitung Schlupfhuus
Roger Scherrer
Telefon 071 243 78 20 / roger.scherrer@kszsg.ch

{slider=Qualitätsmanagement}

Das Kinderschutzzentrum St. Gallen hat ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und ist seit 2010 ISO-zertifiziert.

Um Beratung und Begleitung in hoher Qualität anzubieten, legt das Kinderschutzzentrum bei der Einstellung neuer Mitarbeitenden Wert auf eine qualifizierte Grundausbildung.

Die Mitarbeitenden bilden sich intern und extern weiter. Supervision, Fallbesprechungen und kollegiales Feedback dienen dazu, Haltungen und Arbeitsweisen zu hinterfragen und zu reflektieren. Die Mitarbeitenden engagieren sich für die gemeinsame fachliche Entwicklung und geben Impulse für die institutionelle Entwicklung.

Das Kinderschutzzentrum engagiert sich für die Gesundheitsförderung der Mitarbeitenden. Wir pflegen einen sorgsamen Umgang mit den eigenen Ressourcen, Möglichkeiten und Grenzen.

{slider=Fachliche Entwicklung}

Das Kinderschutzzentrum St. Gallen befindet sich in einem intensiven und spannenden Entwicklungsprozess. Als Einstieg wurde eine Weiterbildung in Systemischer Interaktionstherapie und -beratung (SIT) nach St. Gallen geholt und andere Institutionen zur Teilnahme eingeladen hat. Die intensive Auseinandersetzung mit dem SIT-Ansatz wirkt innerhalb des Kinderschutzzentrums verbindend. Sie hat einen gemeinsamen Entwicklungsprozess angestossen, der über die Grenzen des Kinderschutzzentrums hinaus wirkt.

 

 

{slider=Integritätskonzepte}

Kinder und Jugendliche, die körperliche, sexuelle oder psychische Übergriffe erleiden, sind in ihrer Entwicklung gefährdet. Kinder und Jugendliche, die im Kinderschutzzentrum betreut werden, befinden sich häufig in einem Ausnahmezustand. Sie sind auf die Beratung, Betreuung, Begleitung und Unterstützung durch die Fachmitarbeiter/-innen angewiesen und das Einhalten und den Schutz ihrer Integrität bzw. Unversehrtheit.

Grenzüberschreitungen durch Mitarbeitende bezüglich psychischer, sexueller und körperlicher Integrität werden nicht toleriert und sind strafbar gemäss Schweizerischem Strafgesetzbuch. Auch verbale Grenzverletzungen werden nicht toleriert.

Das wache Bewusstsein des Kinderschutzzentrums dieser Thematik gegenüber wird durch folgende Massnahmen signalisiert und bestärkt:

  • die Thematisierung in Anstellungsgesprächen
  • das Einholen von Referenzen
  • Einsicht in den Strafregisterauszug
  • Zusatz im Arbeitsvertrag

Die Integritätskonzepte wurden von der Geschäftsleitung des Kinderschutzzentrums St. Gallen und der Spitalleitung des Ostschweizer Kinderspitals erlassen.

Flyer Integritätskonzept
o    Reglement Grenzverletzungen zwischen MA und Klienten
o    Reglement Grenzverletzungen unter Klienten
o    Reglement Grenzverletzungen unter Mitarbeitenden

{slider=Kooperationsprinzip}

Die Umsetzung des Leistungsauftrages im Kinderschutzzentrum bedingt eine gute Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern .
Die Grundlage dafür bilden Abmachungen und Verträge, welche die Art, den Umfang und die Finanzierung der Kooperationen definieren. Damit wird eine hohe professionelle Leistungserbringung sichergestellt.

{slider=Leistungsauftrag Kinderschutzzentrum}

 

Folgenden Auftrag formulierte der Grosse Rat des Kantons St. Gallen im September 2001 für das neue Kinderschutzzentrum:

  • Das Kinderschutzzentrum trägt durch sein Angebot wesentlich zum präventiven und akuten Schutz vor psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen bei.
  • Die Leistungen werden durch die Vernetzung, Koordination und Zusammenarbeit zwischen bestehenden Organisationen erbracht.
  • Wo diese bestehenden Angebote nicht ausreichen, werden zusätzliche Leistungen aufgebaut.
  • Mit den regionalen Kinderschutzgruppen wird eng zusammengearbeitet.
  • Mit einem bedarfsorientierten Angebot wird eine 24-Stunden-Bereitschaft sichergestellt.

Der St. Galler Kantonsrat übertrug der Stiftung Ostschweizer Kinderspital die Aufgabe, das Kinderschutzzentrum zu errichten und ab dem 1. Januar 2002 zu betreiben.

Das Kinderschutzzentrum St. Gallen ist ein eigenständiger Geschäftsbereich der Stiftung Ostschweizer Kinderspital und besteht aus den Bereichen:

> Kinderschutzzentrum - Beratungsstelle In Via
> Kinderschutzzentrum - Schlupfhuus

 

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Kontakt

Kinderschutzzentrum St.Gallen
Telefon 071 243 78 02 | invia@kszsg.ch